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Schiffahrt

Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee

Zum zweiten Mal organisierte Fokus-plus, die Fachstelle für Sehbehinderung, für alle Mitglieder und Klienten einen Tagesausflug. Gegen 200 Teilnehmende genossen eine zweistündige Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee.

Mehr geht nicht mehr, dachte man vor einem Jahr. Aber die zweite Fahrt mit dem Extraschiff, diesmal auf dem Vierwaldstättersee, toppte die Anmeldeflut noch einmal. Nach zweimaliger Durchführung ist bereits eine Tradition geboren. Und grössere Seen mit Schifffahrt gibt es ja noch einige. Die Idee, dass die Mitglieder und Klienten des Vereins Fokus-plus, Fachstelle für Sehbehinderte, sich durch eine Schifffahrt besser kennenlernen und einen schönen Tag erleben, wurde wieder Wirklichkeit. Gegen 200 Teilnehmende genossen das prächtige Wetter und die gute Laune allerorts.

Vier Reisecars holten die Reiselustigen an fünf Stationen im ganzen Kanton ab und trafen sich bei der Firma Tschannen in Zofingen. Nein, so schnell ging es nicht zum Kaffeehalt. Auf der Bergstrecke nach Mühletal konnte das Posthorn freie Fahrt verlangen. Und weiter ging es kurvenreich durch das Tal der heute zahmen Ürke, dann wieder hügelauf bis zum Herzberg über Uffikon. Die prächtige Aussicht zuerst geniessen, und erst dann dem Kaffeeduft folgen. Die Zeit reichte gut, denn der Service war extrem schnell.
Nun bewegte sich der Bustreck Richtung Luzern, zuerst weiter durch Dörfer und dann rassig über die Autobahn bis in die Leuchtenstadt. Von den Parkplätzen bei KKL ging es gute fünf Minuten zur Anlegestelle des Extraschiffes MS Schwyz.

Draussen, drinnen, auf dem Oberdeck und Unterdeck: alle der Reisegruppe fanden einen guten Platz und freuten sich angeregt über das Wiedersehen mit Bekannten und das Kennenlernen von vorher Unbekannten. Das Schiff legte ab, und die Gäste bekamen von der Brücke viele Informationen über die Gegend. Vor allem Pilatus und Rigi dominierten. Die MS Schwyz erreichte die Höhe von Gersau und kehrte dann nach Luzern zurück.

Die Riesenbratwurst (mit Senf) oder das grosse Käsesandwich, das Gratisgetränk und später das Birnbrot und der Kaffee mussten selber geholt werden. Das gab Bewegung auf dem Schiff, und jedesmal entdeckte man wieder neue Gesichter.

In Bewegung waren auch Rita Nussbaumer und Max Kesselring mit ihren Schwyzerörgelis und Ruedi Studler mit der Bassgeige. Abwechslungsweise spielte die „Ländlerkapelle“ oben, unten, vorne und hinten. Die zweistündige Schifffahrt war ein Erlebnis.

Nun bestiegen alle wieder ihren Reisebus, die Chauffeure zählten und fuhren über Wolhusen, Willisau, St. Urban wieder den Ausgangspunkten zu.

Die zweite Auflage der Schifffahrt wurde wiederum durch grosszügige Sponsoren ermöglicht, durch die Edith-Deutscher-Stiftung, durch den Lions-Club Olten und durch eine nicht genannt sein wollende Privatperson. Zudem gewährten alle Dienstleiter Spezialpreise.

Bericht: Ruedi Heutschi, Präsident